Die Pflege der Nase bei Baby`s
Die Nase des Baby`s reinigt sich eigentlich von selbst und es bedarf so kaum zusätzlicher Pflege. Bei Verkrustungen können Sie sanft mit der Spitze eines Zellstofftuches die Nase Ihres Kindes reinigen. Äußerliche Krusten weichen mit ein paar Tropfen abgekochtem, lauwarmem Wasser auf einem Mulltupfer oder Wattebausch leicht auf. Auch ein weicher, feuchter Waschlappen ist geeignet. Anschließend die Haut wieder trocken tupfen.
Wattestäbchen sollten Sie wegen der Verletzungsgefahr meiden - auch wenn die Nase verstopft ist. Rückstände, die Sie entfernen möchten, bekommen Sie mit einem zusammengedrehten Tuchzipfel besser weg.
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Was ist zu den Augen des Baby`s zu sagen?
Beide Augen sollten gleich groß sein und beide Pupillen gleichzeitig auf Licht reagieren. Bezüglich des Schielen gibt es zwei unterschiedliche Meinungen:
Die erste lautet etwa so: "In den ersten Monaten haben Sie möglicherweise den Eindruck, dass das Baby schielt - was in dieser Zeit noch nicht bedenklich ist. Nach zehn bis zwölf Lebensmonaten sollte sich das aber gegeben haben. Falls nicht, müssen Sie damit zum Augenarzt."
Die zweite lautet: "Schielen gibt sich niemals von allein - je früher eine Therapie einsetzt, desto größer sind die Erfolgsaussichten."
Um kein Risiko einzugehen, lässt man sich wohl besser einen Termin beim Augenarzt geben, sobald man Schielen bemerkt. Schaden kann`s ja nichts. Ebenfalls zum Augenarzt sollten Sie gehen, wenn die Iris auffallend unterschiedlich gefärbt ist, das Baby außergewöhnlich lichtscheu ist und viel blinzelt.
Beobachten sollten Sie auch die Größe der Gegenstände, nach denen das Baby mit der Zeit greift. Nach dem ersten Lebenshalbjahr müsste es die Finger auch nach kleinen Dingen in seiner Umgebung ausstrecken. Ein unbedingter Anlass für einen Arztbesuch ist gegeben, wenn Sie in den Augen ein Zittern bemerken.
Baby`s sehen schon sehr gut!
Im Gegensatz zu der früheren Annahme, dass Neugeborene nur hell und dunkel unterscheiden können, weiß man heute, das sie bis auf eine Entfernung von 20 bis 30 Zentimeter schon recht gut sehen können. (Ist es nicht interessant, dass Eltern ihr Baby instinktiv in der richtigen Entfernung halten, wenn sie mit ihm kommunizieren ?). Anfangs ist der Blick jedoch noch ein wenig verschleiert und die Konturen sind noch weich, da das Baby nach der Geburt die sogenannten "Silber-Nitrat-Tropfen" bekommen hat, die es vor Infektionen bewahren sollen.
Bis zum dritten Monat brauchen die Augen, um das Scharfsehen weiter zu optimieren - mit etwa sechs Monaten sehen Babys dann Farben und Konturen genauso, wie ein Erwachsener.
Die Pflege der Augen des Baby`s
Eingetrocknetes Sekret an den Lidrändern können Sie mit einem frischen Mulltupfer (keine Watte) oder etwas weichem Zellstoff und abgekochtem Wasser aufweichen und entfernen (unbedingt auf handwarme Temperatur achten). Wischen Sie dabei immer behutsam von außen nach innen, also zur Nase hin.
Wenn die Lidränder gerötet sind, können Sie auch eine leichte Kamillenlösung verwenden, die entzündungshemmend wirkt. Nimmt die Rötung jedoch zu oder entzünden sich gar die Lider, bleibt nur der Weg zum Arzt.
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