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Baby Ohren

Die Pflege der Ohren bei Baby`s

Babys Ohren reinigt sich wie die Nase im Grunde von selbst. Niemals sollten Sie versuchen, den winzigen Gehörgängen mit einem Wattestäbchen auf die zarte Haut zu rücken. Viel zu leicht könnte dabei auch das hauchdünne Trommelfell beschädigt werden - und Ohrenschmalz würden Sie dabei nur noch weiter nach innen drücken. Die Säuberung der Ohren beschränkt sich eigentlich auf die Ohrmuschel und die Fläche hinter dem Ohr.

Beides lässt sich mit einem weichen Waschlappen oder Zellstofftuch und etwas lauwarmem Wasser gut reinigen. Achten Sie aber darauf, dass kein Wasser in das Ohr selbst gelangt.

Hört Ihr Baby gut?

Hier sind Sie als Eltern gefordert. Denn leider werden bei den üblichen Vorsorgeuntersuchungen viele Hörstörungen gar nicht oder sehr spät erkannt.

Testen Sie von Zeit zu Zeit selbst Babys Hellhörigkeit, indem Sie leise seinen Namen rufen, ohne sich selbst dabei zu zeigen. Das Kind müsste jetzt seinen Kopf in die Richtung drehen, aus der die Stimme kommt. Natürlich klappt das ebenso gut mit der Quietschente oder einer Spieluhr.

Besonders wichtig ist die Kontrolle des Gehörs, wenn die Mutter während der Schwangerschaft an Röteln oder einem sonstigen, fieberhaften Infekt erkrankt war.

Unangenehme Ohrenschmerzen bei Baby`s

Ohrenschmerzen sind besonders für Babys sehr unangenehm. Sie können den Eltern noch nicht sagen oder zeigen, wo es ihnen wehtut. Doch wenn sie weinen oder schreien und sich dabei an der Wange kratzen oder reiben, ist das oft ein Anzeichen für Schmerzen im Ohr. Gerade in den Anfangsjahren ist die Otitis media ein unliebsamer Begleiter.

Dieses Signal sollten Sie immer ernst nehmen und zum Arzt gehen. Ohrenschmerzen können für ein Kind manchmal kaum erträglich sein, können klopfend, pulsierend, stechend oder dumpf sein.
Der Grund: Zwischen Nasen-Rachen-Raum und Ohren besteht eine Verbindung, ein feiner Kanal, der „Ohrtube“ (auch „Eustachische Röhre“ oder “Ohrtrompete“) heißt. Er sichert die Belüftung des Mittelohrs. Das ist ein luftgefüllter Hohlraum, der innen ans Trommelfell grenzt. Da bei Babys und kleinen Kindern die Ohrtube noch vergleichsweise kurz ist, steigen Krankheitserreger aus Nase und Rachen leichter ins Ohr auf.

Außerdem schwellen die durch eine Infektion gereizten Schleimhäute an und können die enge Ohrtube schnell blockieren. Dann ist das Mittelohr verschlossen und es kann zum Stau von Sekret kommen, das wiederum das Wachstum von Bakterien begünstigt.

Quelle

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