Das Gute-Nacht-Ritual
Erste kleine Rituale helfen beim Übergang vom Tag in die Nacht. Die Spieluhr, die noch mal aufgezogen wird, das Küsschen auf die Stirn, eine Stoffwindel oder ein Stofftaschentuch (aus eigenen Erfahrungen), die das Kleine festhält: Unabhängig davon, was Sie wählen - es ist wichtig, dass das Ritual stets nach demselben Muster abläuft. Manchen Kindern fällt es zunehmend schwer, sich von den Eltern zu trennen.
Für Baby`s in diesem Alter ist es eine enorme Leistung, einzuschlafen, obwohl Mama oder Papa das Zimmer verlassen haben. Trotzdem sollten Eltern eines lieber nicht tun: solange am Bett sitzen bleiben, bis das Kind schläft und sich danach aus dem Zimmer stehlen." Sonst fürchtet sich das Baby, sobald es wach wird. Und setzt beim nächsten Mal alles dran, um ja nicht einzuschlummern, sondern die Mama festzuhalten.
Lassen Sie das Licht aus
Wenn Ihr Baby aufwacht, versuchen Sie zu trösten, wo es gerade liegt. Wichtig: Lassen Sie dabei das Licht aus und nehmen Ihr Kind nicht aus dem Bett.
Das gilt tagsüber wie nachts. Viele Kinder, die kurz quengeln, beruhigen sich nach überschaubarer Zeit selbst und schlafen weiter.
Loslassen muss gelernt sein
Ab einem gewissen Alter ist Ihr Baby nicht mehr dauernd auf Körperkontakt angewiesen. Es fühlt sich durchaus wohl, wenn die Mama es mal in die Krabbelecke legt und mit einem Mobile spielen lässt. Mit immer größer werdender Lust wird es versuchen, nach den Figuren zu greifen.
In der Wippe neben der Mama ist das Baby in der Lage, ein paar Minuten zu warten, bis sie mit ihrer Arbeit fertig ist (Ausnahme: ein hungriges oder sehr müdes Kind). Es ist ja nicht allein und lernt auf diese Weise langsam, kleine Unpässlichkeiten selbst zu meistern. Doch das Loslassen ist wichtig, denn so kann das Baby lernen, sich selbst zu beruhigen und von Tag zu Tag ein Stück selbstständiger zu werden.
Schlaftipps für Kinder ab sieben Monate Falls das Kind bisher im Elternbett schlief, wird es jetzt Zeit für den Umzug ins eigene Bett.
Im Dunkeln ist gut Munkeln
Wenn Sie tagsüber unterwegs sind, ist es sinnvoll eine Stoffwindel oder etwas Ähnliches über den "Ausguck" im Kinderwagen zu legen. Oft sind die kleinen Racker schon so neugierig und haben Sorge, etwas zu verpassen, dass sie ohne Sichtschutz nicht in den Schlaf finden.
Üben Sie Trennungen
Gut, wenn Eltern mit ihrem Kind schon tagsüber das Sich-trennen, Alleinsein und Wiederkehren üben, indem sie beim Verlassen des Zimmers bewusst sagen: "Mama kommt gleich wieder." Oder immer wieder mal eine Oma oder Freundin einspannen, die das Kind für kurze Zeit betreut. Wenn Sie sich verabschieden, dann so, wie von einem Freund, herzlich, aber ohne langes Drama. Der Abschied mag anfangs schmerzlich sein, weil Ihr Kind zu Recht traurig ist und Sie (kurzfristig) vermisst. Aber bei einer vertrauten Person beruhigt es sich schnell wieder.
Manchmal hilft auch ein Trick: Gehen Sie mit Ihrem Kind auf dem Arm durch die Wohnung und lassen Sie es zu vertrauten Gegenständen wie seinem Hochstuhl oder den Schuhen "Gute Nacht" sagen. Damit wird es nicht mehr verlassen, sondern kann sich aktiv von allem verabschieden.
Einschlafen trainieren
Auch Einschlaf-Trainings wie die so genannte Freiburger Sanduhr-Methode halten Experten für sinnvoll und zum nachahmen geeignet, wenn das Kind gesund und das Verhältnis zu den Eltern unbelastet ist.
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