Tipps bei Stillproblemen- Milchstau und Brustdrüsenschwellung
Ist die Milchmenge zu gering, legen Sie Ihr Kind öfter an. Wärme fördert die Milchbildung. Für 3-5min feuchtwarme Umschläge vor dem Anlegen können sehr hilfreich sein und fördern den Milchfluss. Wenn Milchstau das Ansaugen erschwert, waschen Sie die Brust warm ab und streichen etwas Milch aus. Abpumpen ist keine Dauerlösung, denn die Milchbildung wird angeregt!
Wunde Warzen: Lassen Sie nach dem Stillen Ihre Warzen möglichst ohne BH gut abtrocknen, überprüfen Sie Ihre Stillhaltung.
Milchstau kann zur Brustentzündung führen: Wenn Ihre Brust schmerzt, rote Stellen und Verhärtungen hat oder Sie Fieber bekommen, sollten Sie Kontakt zu Ihrer Hebamme oder Ihrem Frauenarzt aufnehmen.
Stillen führt zu Haarausfall?
Falsch! Während der Schwangerschaft ist alles auf Erhalt angelegt. Der normale Haarausfall geht dadurch zurück. Ca. drei Monate nach der Geburt wird der Haarausfall nachgeholt und die Haarmenge kann vorübergehend geringer sein. Dieses Phänomen tritt unabhängig vom Stillen ein.
Stillen macht keinen Hängebusen
Es stimmt übrigens nicht, dass Stillen einen Hängebusen macht. Nicht das Säugen verändert die Brust, sondern die Schwangerschaft an sich. Er lässt sich laut Bundesverband der Frauenärzte vermeiden, wenn die werdende Mutter auch nachts einen BH trägt.